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Konzert ohne Dichter
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Heinrich Vogeler, gefeierter Märchenprinz des Jugendstils, ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen besonders für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Gemälde "Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff". Während es in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und eine fragile Freundschaft zerbricht. Rainer Maria Rilke, der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, und sein "Seelenverwandter" Vogeler haben sich entfremdet - und "Das Konzert" bringt das auf subtile Weise zum Ausdruck: Rilke fehlt. Sein Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer.Was Vogeler und Rilke zueinanderführte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Macht der Mäzene, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise: Auf der Reise zur Preisverleihung erinnert Vogeler sich an die Euphorie des gemeinsamen Aufbruchs und an Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff, die Frauen, denen Rilke in einer skandalösen Dreiecksbeziehung verbunden war. Ein groß-artiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.Konzert ohne Dichter von Klaus Modick: Mit "Konzert ohne Dichter" hat Klaus Modick seinen ersten Bestseller geschrieben. Der Künstlerroman - er steht aktuell unter den Top Ten auf den relevanten Spitzenlisten - ist eine intelligente und unterhaltsame Dekonstruktion der Künstlerkolonie Worpswede. Und ein Buch über die schwierige Freundschaft zwischen dem Maler Heinrich Vogeler und dem Dichter Rainer Maria Rilke. Es ist die Geschichte von den Anfängen der Künstlerkolonie, eine Chronique scandaleuse, ein Roman über die Liebe, das Ringen um die Kunst, die Geldnot, das Scheitern - und den vermaledeiten Kunstbetrieb, Mäzene inklusive. "Es ist so vieles nicht gemalt worden, vielleicht alles." Rainer Maria Rilke, Worpswede Diese Zeilen stehen dem Roman voran - und stimmen auch ein auf das große Vogeler-Gemälde "Sommerabend". Der Maler - damals ein Star der Kunstszene und als Kunstmaler, Grafiker oder Innenarchitekt begehrt - erhält dafür in Oldenburg die Große Goldene Medaille, persönlich überreicht von Großherzog Friedrich August. Heinrich Vogelers "Sommerabend" - für den Künstler ein Bild, das nicht klingt Doch er selbst hadert mit seinem Werk: "Es zeigt Musizierende, aber es klingt nicht. Bleibt stumm. Und die Lauschenden hören nichts. Sind taub." Die Kunstwelt aber feiert das Bild als "rauschenden Hymnus auf den Abendfrieden", als "ungekünstelt und voller Musik". Die zwei Frauen, Paula Becker (später Modersohn-Becker) und Clara Westhoff, sitzen im Garten vor dem Barkenhoff, zwischen ihnen ein leerer Platz. Den Fragen, die dieser leere Platz - auf ihm sollte eigentlich Rilke sitzen - aufwirft, geht Klaus Modick nach. "Paula hat das Bild immer nur Die Familie genannt, aber diese Familie zerfällt, ist schon zerfallen. Süße Dichterworte halten sie längst nicht mehr zusammen, klingen nur noch wie hohle Ideologien, Predigten eines Scharlatans." Die Seelenverwandtschaft zwischen Rilke und Vogeler ist dahin Ja, Rilke. In "Konzert ohne Dichter" kommt er nicht wirklich gut weg. Blasiert und verstiegen dichtet er unentwegt, ein Künstlerkollege sagt über ihn, er reime wohl auch noch auf dem Donnerbalken und beschreibe das dort liegende Papier. Rilkes Saiten seien "ständig etwas zu hoch gestimmt". "Dass Kunst auch aus Spiel und beiläufiger Improvisation entsteht, dem lebendigen Augenblick hingegeben oder abgelauscht, davon weiß Rilke nichts oder will nichts davon wissen." Die einstige Seelenverwandtschaft zwischen Vogeler und Rilke ist dahin. Vielleicht war es auch weniger eine solche, sondern mehr ein sich Angezogenfühlen von Vogelers Popularität, ein Hoffen, mit dieser Freundschaft auch hilfreiche Kontakte und Mäzene zu bekommen. Die Kunst und das Geld: "Kinder, Kinder, ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr's habt." Geldsorgen machen schließlich den meisten Künstlern zu schaffen, und Vogeler scheint es in dieser Hinsicht geschafft zu haben. Um welchen Preis, das fragt sich der Maler oft selbst genug. Denn sein Mäzen, der rustikale Bremer Kaufmann Roselius, will eigentlich nichts hören von echter Kunst oder gar revolutionären Gedanken, er will das Dekorative und Schöne. "Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst" - so lautet Roselius' Motto. Und dafür lässt er Moneten springen und legt noch Kaffee, Zigarren aus Kuba, Tee, Kakao und Schokolade obendrauf. Das sind herrliche Szenen, in denen Roselius mit der Kutsche durchs Moor donnert und den meist armen Schluckern ihre Werke abnimmt mit dem Kommentar "Kinder, Kinder, ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr's habt.". Rilke mit seinen Gedichten hat es da schwer, wie gut, dass seine Frau Clara Bildhauerin ist. Rilke, Frauenschwarm, Schürzenjäger und in einer Ménage-à-trois im Teufelsmoor Vor seiner Heirat war Rilke, der Frauenschwarm und Schürzenjäger, in Worpswede neben Clara auch für die Malerin Paula Becker entflammt. Aus Paris floh er vor der komplizierten Affäre mit Lou Andreas-Salomé, und natürlich gibt es auf dem flachen Land im Teufelsmoor Gerede um die Dreiecksgeschichte. Die Torfbauern dort sind einfache Leute, schnacken Platt, für Rilke unverständliches Kauderwelsch. Auch nach der Heirat ist Rilke für "Nichts und Niemanden" verantwortlich. Die gemeinsame Tochter schiebt er ab - sie stört einfach. Er will "von allen bewundert und geliebt werden". ",Ich bin', hat er einmal schulterzuckend und fast entschuldigend zu Vogeler gesagt, ,Erinnerungen treu für immer; Frauen, Menschen überhaupt, werde ich es niemals sein.'" Das Ringen um die Kunst und das Hadern mit dem "lukrativen Mummenschanz" Der bodenständigere Heinrich Vogeler aber hadert nicht nur mit dem "marmorkalten" Rilke, sondern auch mit dem "lukrativen Mummenschanz" der ländlichen Künstlerkolonie, fühlt sich im Unreinen mit alldem. Er spürt, dass seine Arbeiten zu "schön" geraten - auch Rilke wirft ihm das hinter seinem Rücken vor und spricht von "dekorativem Tand" oder "dekorativ-antiquierender Effekthascherei". Die Seelenverwandtschaft der Künstler ist "zu steifer Höflichkeit verdunstet". Am Ende will Vogeler das große Gemälde - "Sommerabend" oder "Das Konzert", wie es auch genannt wird - dem Käufer Roselius wieder abkaufen. "Wenn er jetzt sagt, dass er es zerstören will, bekommt er es nie. ,Es ist nicht fertig', sagt er. ,Ich muss da noch etwas ---' ich meine ---'" "Heraus aus dem Goldenen Käfig. Weg von hier, das ist mein Ziel." Dass Roselius damit nichts anfangen kann, selbstredend. Er findet das Bild "perfekt, wie es ist". "Alle Welt findet es perfekt." Und während Roselius triumphiert, dass er einem anderen interessierten Käufer zuvorgekommen ist, fühlt sich Vogeler von ihm behandelt "wie ein[..] exotische[r] Schoßhund". Das Bild bleibt bei dem Bremer Kaufmann - und Vogeler? "Nichts geht verloren. Und wenn er sein Bild zerstören und verbrennen könnte, würde es auch nicht verloren gehen. Aus den Erfahrungen, die er mit diesem Bild gemacht hat, und den Erfahrungen mit den Menschen, Blicken, Worten, die das Bild hervorgebracht haben, würde etwas Neues entstehen. [...] Das Ziel spielt keine Rolle. Nur weg von hier, denkt er, heraus aus dem Goldenen Käfig. Weg von hier, das ist mein Ziel."

Anbieter: buecher
Stand: 23.10.2020
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Konzert ohne Dichter
18,50 € *
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Heinrich Vogeler, gefeierter Märchenprinz des Jugendstils, ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen besonders für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Gemälde "Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff". Während es in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und eine fragile Freundschaft zerbricht. Rainer Maria Rilke, der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, und sein "Seelenverwandter" Vogeler haben sich entfremdet - und "Das Konzert" bringt das auf subtile Weise zum Ausdruck: Rilke fehlt. Sein Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer.Was Vogeler und Rilke zueinanderführte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Macht der Mäzene, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise: Auf der Reise zur Preisverleihung erinnert Vogeler sich an die Euphorie des gemeinsamen Aufbruchs und an Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff, die Frauen, denen Rilke in einer skandalösen Dreiecksbeziehung verbunden war. Ein groß-artiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.Konzert ohne Dichter von Klaus Modick: Mit "Konzert ohne Dichter" hat Klaus Modick seinen ersten Bestseller geschrieben. Der Künstlerroman - er steht aktuell unter den Top Ten auf den relevanten Spitzenlisten - ist eine intelligente und unterhaltsame Dekonstruktion der Künstlerkolonie Worpswede. Und ein Buch über die schwierige Freundschaft zwischen dem Maler Heinrich Vogeler und dem Dichter Rainer Maria Rilke. Es ist die Geschichte von den Anfängen der Künstlerkolonie, eine Chronique scandaleuse, ein Roman über die Liebe, das Ringen um die Kunst, die Geldnot, das Scheitern - und den vermaledeiten Kunstbetrieb, Mäzene inklusive. "Es ist so vieles nicht gemalt worden, vielleicht alles." Rainer Maria Rilke, Worpswede Diese Zeilen stehen dem Roman voran - und stimmen auch ein auf das große Vogeler-Gemälde "Sommerabend". Der Maler - damals ein Star der Kunstszene und als Kunstmaler, Grafiker oder Innenarchitekt begehrt - erhält dafür in Oldenburg die Große Goldene Medaille, persönlich überreicht von Großherzog Friedrich August. Heinrich Vogelers "Sommerabend" - für den Künstler ein Bild, das nicht klingt Doch er selbst hadert mit seinem Werk: "Es zeigt Musizierende, aber es klingt nicht. Bleibt stumm. Und die Lauschenden hören nichts. Sind taub." Die Kunstwelt aber feiert das Bild als "rauschenden Hymnus auf den Abendfrieden", als "ungekünstelt und voller Musik". Die zwei Frauen, Paula Becker (später Modersohn-Becker) und Clara Westhoff, sitzen im Garten vor dem Barkenhoff, zwischen ihnen ein leerer Platz. Den Fragen, die dieser leere Platz - auf ihm sollte eigentlich Rilke sitzen - aufwirft, geht Klaus Modick nach. "Paula hat das Bild immer nur Die Familie genannt, aber diese Familie zerfällt, ist schon zerfallen. Süße Dichterworte halten sie längst nicht mehr zusammen, klingen nur noch wie hohle Ideologien, Predigten eines Scharlatans." Die Seelenverwandtschaft zwischen Rilke und Vogeler ist dahin Ja, Rilke. In "Konzert ohne Dichter" kommt er nicht wirklich gut weg. Blasiert und verstiegen dichtet er unentwegt, ein Künstlerkollege sagt über ihn, er reime wohl auch noch auf dem Donnerbalken und beschreibe das dort liegende Papier. Rilkes Saiten seien "ständig etwas zu hoch gestimmt". "Dass Kunst auch aus Spiel und beiläufiger Improvisation entsteht, dem lebendigen Augenblick hingegeben oder abgelauscht, davon weiß Rilke nichts oder will nichts davon wissen." Die einstige Seelenverwandtschaft zwischen Vogeler und Rilke ist dahin. Vielleicht war es auch weniger eine solche, sondern mehr ein sich Angezogenfühlen von Vogelers Popularität, ein Hoffen, mit dieser Freundschaft auch hilfreiche Kontakte und Mäzene zu bekommen. Die Kunst und das Geld: "Kinder, Kinder, ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr's habt." Geldsorgen machen schließlich den meisten Künstlern zu schaffen, und Vogeler scheint es in dieser Hinsicht geschafft zu haben. Um welchen Preis, das fragt sich der Maler oft selbst genug. Denn sein Mäzen, der rustikale Bremer Kaufmann Roselius, will eigentlich nichts hören von echter Kunst oder gar revolutionären Gedanken, er will das Dekorative und Schöne. "Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst" - so lautet Roselius' Motto. Und dafür lässt er Moneten springen und legt noch Kaffee, Zigarren aus Kuba, Tee, Kakao und Schokolade obendrauf. Das sind herrliche Szenen, in denen Roselius mit der Kutsche durchs Moor donnert und den meist armen Schluckern ihre Werke abnimmt mit dem Kommentar "Kinder, Kinder, ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr's habt.". Rilke mit seinen Gedichten hat es da schwer, wie gut, dass seine Frau Clara Bildhauerin ist. Rilke, Frauenschwarm, Schürzenjäger und in einer Ménage-à-trois im Teufelsmoor Vor seiner Heirat war Rilke, der Frauenschwarm und Schürzenjäger, in Worpswede neben Clara auch für die Malerin Paula Becker entflammt. Aus Paris floh er vor der komplizierten Affäre mit Lou Andreas-Salomé, und natürlich gibt es auf dem flachen Land im Teufelsmoor Gerede um die Dreiecksgeschichte. Die Torfbauern dort sind einfache Leute, schnacken Platt, für Rilke unverständliches Kauderwelsch. Auch nach der Heirat ist Rilke für "Nichts und Niemanden" verantwortlich. Die gemeinsame Tochter schiebt er ab - sie stört einfach. Er will "von allen bewundert und geliebt werden". ",Ich bin', hat er einmal schulterzuckend und fast entschuldigend zu Vogeler gesagt, ,Erinnerungen treu für immer; Frauen, Menschen überhaupt, werde ich es niemals sein.'" Das Ringen um die Kunst und das Hadern mit dem "lukrativen Mummenschanz" Der bodenständigere Heinrich Vogeler aber hadert nicht nur mit dem "marmorkalten" Rilke, sondern auch mit dem "lukrativen Mummenschanz" der ländlichen Künstlerkolonie, fühlt sich im Unreinen mit alldem. Er spürt, dass seine Arbeiten zu "schön" geraten - auch Rilke wirft ihm das hinter seinem Rücken vor und spricht von "dekorativem Tand" oder "dekorativ-antiquierender Effekthascherei". Die Seelenverwandtschaft der Künstler ist "zu steifer Höflichkeit verdunstet". Am Ende will Vogeler das große Gemälde - "Sommerabend" oder "Das Konzert", wie es auch genannt wird - dem Käufer Roselius wieder abkaufen. "Wenn er jetzt sagt, dass er es zerstören will, bekommt er es nie. ,Es ist nicht fertig', sagt er. ,Ich muss da noch etwas ---' ich meine ---'" "Heraus aus dem Goldenen Käfig. Weg von hier, das ist mein Ziel." Dass Roselius damit nichts anfangen kann, selbstredend. Er findet das Bild "perfekt, wie es ist". "Alle Welt findet es perfekt." Und während Roselius triumphiert, dass er einem anderen interessierten Käufer zuvorgekommen ist, fühlt sich Vogeler von ihm behandelt "wie ein[..] exotische[r] Schoßhund". Das Bild bleibt bei dem Bremer Kaufmann - und Vogeler? "Nichts geht verloren. Und wenn er sein Bild zerstören und verbrennen könnte, würde es auch nicht verloren gehen. Aus den Erfahrungen, die er mit diesem Bild gemacht hat, und den Erfahrungen mit den Menschen, Blicken, Worten, die das Bild hervorgebracht haben, würde etwas Neues entstehen. [...] Das Ziel spielt keine Rolle. Nur weg von hier, denkt er, heraus aus dem Goldenen Käfig. Weg von hier, das ist mein Ziel."

Anbieter: buecher
Stand: 23.10.2020
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Grimms Märchen op Platt, 1 Audio-CD
11,70 € *
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Bolko Bullerdiek überträgt nicht nur Grimms Märchen op Platt, er liest sie auch unverwechselbar und schreibt bezaubernde neue Versionen zu den alten Geschichten. Mit diesem Hörbuch können Sie beides erleben: sowohl Rotkäppchen, Dornröschen, den Froschkönig und andere Volksmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm auf Niederdeutsch als auch „De Wohrheit över Dornrösken“, „Goldmarie ehr Antwoort“ oder „Woans de Poggenkönig ut sien düüster Lock rutkeem“ aus der Feder und der Kehle des Fritz-Reuter-Preisträgers Bolko Bullerdiek. Lassen Sie sich mitnehmen in ole Tieden, as dat wünschen noch hulpen hett.- Bolko Bullerdiek, am 9. Januar 1939 in Mbozi (Tansania) geboren, wächst in Oldenburg (Old.) auf, studiert in Hamburg Germanistik und wird Dozent für das Fach Deutsch am Institut für Lehrerfortbildung in Hamburg. Seit 1989 veröffentlicht er viele plattdeutsche Beiträge und Bücher. 1993 erhielt Bullerdiek den Freudenthal-Preis der Freudenthal-Gesellschaft, 1995 den Fritz-Reuter-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.- Brüder Grimm, Jacob, geb. am 4. Januar 1785 in Hanau, gestorben am 20. September 1863 in Berlin und Wilhelm, geb. am 24. Februar 1786 in Hanau, gestorben am 16. Dezember 1859 in Berlin, sind als Sprachwissenschaftler, Sammler und Herausgeber von Märchen (Kinder- und Hausmärchen) und Herausgeber des Deutschen Wörterbuchs bekannt geworden. Sie gelten als Gründer der Deutschen Philologie und Germanistik.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.10.2020
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Ein kleines Stück Licht finden
11,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Im vorliegenden Buch schildert die Autorin die Lebensgeschichte einer Frau, die in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen geboren wird und in einer norddeutschen Kleinstadt aufwächst, die unschwer als Damme auszumachen ist. Das Leben der Menschen ist geprägt von Kinderreichtum und tiefer Gläubigkeit. In Schule und Elternhaus unterliegt ihr Leben der Orientierung an Pflicht, Disziplin und Glaube.Beinahe zerbricht das Kind an dieser Situation, zumal die meisten Fragen an das Leben unbeantwortet bleiben. Mühevoll macht die junge Frau erste Schritte zur Verwirklichung ihres Traums, einmal Lehrerin zu werden und den Kindern die Liebe und Zuneigung zu geben, die diese für die Findung ihrer Identität benötigen. Kriegs- und Nachkriegselend erschweren ihren Weg, ein kleines Stück Licht zu finden. Erzieherinnenausbildung in Oldenburg, Leiterin eines Kindergartens im noch zerstörten Wilhelmshaven-Altengroden, Erzieherin im Hort, im Internat, in einer Familie und anderes. Trotz vieler Umwege gelang es ihr schließlich, Lehrerin zu werden und viele Jahre in Münster zu unterrichten. Nach ihrer Berufstätigkeit kehrt sie in ihren Geburtsort zurück.Das Buch ist ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, in dem sich zeigt, welchen zum Teil unfassbaren Problemstellungen Frauen auf ihren Lebenswegen im 20. Jahrhundert noch gegenüberstanden.Lisa Tepegeboren in Damme, dort auch aufgewachsen in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, Kindergartenleiterin u. a. in Wilhelmshaven, Erzieherin in einer Familie, schließlich Lehrerin in Münster.In ihrem ersten Buch im Geest-Verlag ‘Dammer Platt - vösteeis du datt? Geschichten ut Damme, Ostedamme un ümtou' erzählt sie in Dammer Platt Geschichten und Ereignisse aus ihrer Heimatstadt.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.10.2020
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Ein kleines Stück Licht finden
14,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Im vorliegenden Buch schildert die Autorin die Lebensgeschichte einer Frau, die in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen geboren wird und in einer norddeutschen Kleinstadt aufwächst, die unschwer als Damme auszumachen ist. Das Leben der Menschen ist geprägt von Kinderreichtum und tiefer Gläubigkeit. In Schule und Elternhaus unterliegt ihr Leben der Orientierung an Pflicht, Disziplin und Glaube. Beinahe zerbricht das Kind an dieser Situation, zumal die meisten Fragen an das Leben unbeantwortet bleiben. Mühevoll macht die junge Frau erste Schritte zur Verwirklichung ihres Traums, einmal Lehrerin zu werden und den Kindern die Liebe und Zuneigung zu geben, die diese für die Findung ihrer Identität benötigen. Kriegs- und Nachkriegselend erschweren ihren Weg, ein kleines Stück Licht zu finden. Erzieherinnenausbildung in Oldenburg, Leiterin eines Kindergartens im noch zerstörten Wilhelmshaven-Altengroden, Erzieherin im Hort, im Internat, in einer Familie und anderes. Trotz vieler Umwege gelang es ihr schliesslich, Lehrerin zu werden und viele Jahre in Münster zu unterrichten. Nach ihrer Berufstätigkeit kehrt sie in ihren Geburtsort zurück. Das Buch ist ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, in dem sich zeigt, welchen zum Teil unfassbaren Problemstellungen Frauen auf ihren Lebenswegen im 20. Jahrhundert noch gegenüberstanden. Lisa Tepe geboren in Damme, dort auch aufgewachsen in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, Kindergartenleiterin u. a. in Wilhelmshaven, Erzieherin in einer Familie, schliesslich Lehrerin in Münster. In ihrem ersten Buch im Geest-Verlag ‘Dammer Platt - vösteeis du datt? Geschichten ut Damme, Ostedamme un ümtou' erzählt sie in Dammer Platt Geschichten und Ereignisse aus ihrer Heimatstadt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.10.2020
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Funktion und Prestige des Niederdeutschen
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Übung: Standardsprache, Regiolekt und Dialekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir leben in einer Region, in der nach wie vor von vielen Menschen Plattdeutsch gesprochen wird, sodass dem Niederdeutschen und insbesondere dem Bestreben nach Förderung und Erhalt des Niederdeutschen eine bedeutende Rolle zukommt. Bei vielen Jugendlichen tritt mittlerweile jedoch das Phänomen auf, dass zwar in ihrer Familie Platt gesprochen wird und sie selbst auch über eine gute passive Kompetenz verfügen, sie aber selbst kein Plattdeutsch sprechen. In dieser Arbeit wollen wir mögliche Ursachen hierfür erläutern. Wir möchten darstellen, in welchen Bereichen Plattdeutsch überhaupt (noch) verwendet wird, wo und von wem es also gesprochen wird und in welchen Domänen es weiterhin noch zum Einsatz kommt. Ebenso möchten wir klären, wie das Niederdeutsche bewertet wird. Häufig hört man von Vorurteilen, wie z.B. Plattdeutsch wäre eine 'Bauernsprache' bzw. die Sprecher seien weniger intelligent und in der Regel bereits älter. Wir möchten herausfinden ob diese Vorurteile einerseits wirklich so verbreitet oder nur die Meinung einzelner Personen sind und ob sie mit der Realität übereinstimmen. Hierzu werden uns auf Umfrageergebnisse der letzten Jahre stützen. Insbesondere werden wir die GETAS-Umfrage von 1984 heranziehen, bei dieser Umfrage handelt es sich um eine indirekte Erhebung der Gesellschaft für angewandte Sozialpsychologie Bremen und des Instituts für Niederdeutsche Sprache in Bremen. Die zentrale Fragestellung dieser Befragung lautete wer mit wem, an welchen Orten, bei welchen Gelegenheiten und mit welcher Absicht Plattdeutsch spricht.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.10.2020
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Rettungsversuche des Niederdeutschen -  Ein Bli...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Germanistik), Veranstaltung: Plattdeutsch , 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ostfriesland ist im Alltagsleben nach wie vor eine zweisprachige Region. Dies belegen zahlreiche neuere Studien auf regionaler Ebene. Doch Plattdeutsch wird in Ostfriesland hauptsächlich von der älteren Bevölkerung auf dem Lande gesprochen, von Kindern und Jugendlichen wenig oder kaum. In einer Befragung von Eltern schulpflichtiger Kinder im Bereich der Gesundheitsämter von Aurich und Norden wurde 2001 festgestellt, dass in 76 % der Familien mindestens ein Elternteil platt sprach, doch nur 20 % dieser jungen Familien nutzten die Chance, ihr Kind zweisprachig zu erziehen. In Familien, in denen beide Elternteile platt sprachen, gaben 40 % die Sprache an die Kinder weiter (vgl. NATH: 2003, S. 6). Um zu verhindern, dass mit den Alten auch das Platt gehen wird, gibt es seit einigen Jahren zahlreiche Bemühungen, die niederdeutsche Sprache zu erhalten. So bringt die Ostfriesische Landschaft das Platt in Kindergärten und Schulen. Landauf, landab werden plattdeutsche Theaterspiele vorgeführt, Trauungen werden auf Plattdeutsch gehalten, die Gemeinden liebäugeln mit zweisprachigen Ortsschildern und an den Türen zahlreicher Institutionen und Geschäfte findet man ein Hinweisschild, auf dem steht: 'Wi prooten ook platt.' Doch kommt das alles noch rechtzeitig? Ich habe mich in meinem Referat mit dem Bereich Schule befasst. Auch hier gibt es einige Projekte, Kindern Niederdeutsch zu vermitteln. Im Folgenden möchte ich relativ kurz und bündig schildern, welche Rettungsversuche vor allem in der Grundschule unternommen werden, die niederdeutsche Sprache in Ostfriesland aufrecht zu erhalten. Ich habe für meine Ausarbeitung nicht nur Literatur verwendet, die sich mit dem Thema Plattdeutsch in (Grund-)Schulen in Ostfriesland beschäftigt, sondern auch Literatur, die Niederdeutsch im gesamten norddeutschen Raum behandelt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.10.2020
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Ein kleines Stück Licht finden
11,40 € *
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Im vorliegenden Buch schildert die Autorin die Lebensgeschichte einer Frau, die in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen geboren wird und in einer norddeutschen Kleinstadt aufwächst, die unschwer als Damme auszumachen ist. Das Leben der Menschen ist geprägt von Kinderreichtum und tiefer Gläubigkeit. In Schule und Elternhaus unterliegt ihr Leben der Orientierung an Pflicht, Disziplin und Glaube. Beinahe zerbricht das Kind an dieser Situation, zumal die meisten Fragen an das Leben unbeantwortet bleiben. Mühevoll macht die junge Frau erste Schritte zur Verwirklichung ihres Traums, einmal Lehrerin zu werden und den Kindern die Liebe und Zuneigung zu geben, die diese für die Findung ihrer Identität benötigen. Kriegs- und Nachkriegselend erschweren ihren Weg, ein kleines Stück Licht zu finden. Erzieherinnenausbildung in Oldenburg, Leiterin eines Kindergartens im noch zerstörten Wilhelmshaven-Altengroden, Erzieherin im Hort, im Internat, in einer Familie und anderes. Trotz vieler Umwege gelang es ihr schließlich, Lehrerin zu werden und viele Jahre in Münster zu unterrichten. Nach ihrer Berufstätigkeit kehrt sie in ihren Geburtsort zurück. Das Buch ist ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, in dem sich zeigt, welchen zum Teil unfassbaren Problemstellungen Frauen auf ihren Lebenswegen im 20. Jahrhundert noch gegenüberstanden. Lisa Tepe geboren in Damme, dort auch aufgewachsen in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, Kindergartenleiterin u. a. in Wilhelmshaven, Erzieherin in einer Familie, schließlich Lehrerin in Münster. In ihrem ersten Buch im Geest-Verlag ‘Dammer Platt - vösteeis du datt? Geschichten ut Damme, Ostedamme un ümtou' erzählt sie in Dammer Platt Geschichten und Ereignisse aus ihrer Heimatstadt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 23.10.2020
Zum Angebot
Funktion und Prestige des Niederdeutschen
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Übung: Standardsprache, Regiolekt und Dialekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir leben in einer Region, in der nach wie vor von vielen Menschen Plattdeutsch gesprochen wird, sodass dem Niederdeutschen und insbesondere dem Bestreben nach Förderung und Erhalt des Niederdeutschen eine bedeutende Rolle zukommt. Bei vielen Jugendlichen tritt mittlerweile jedoch das Phänomen auf, dass zwar in ihrer Familie Platt gesprochen wird und sie selbst auch über eine gute passive Kompetenz verfügen, sie aber selbst kein Plattdeutsch sprechen. In dieser Arbeit wollen wir mögliche Ursachen hierfür erläutern. Wir möchten darstellen, in welchen Bereichen Plattdeutsch überhaupt (noch) verwendet wird, wo und von wem es also gesprochen wird und in welchen Domänen es weiterhin noch zum Einsatz kommt. Ebenso möchten wir klären, wie das Niederdeutsche bewertet wird. Häufig hört man von Vorurteilen, wie z.B. Plattdeutsch wäre eine 'Bauernsprache' bzw. die Sprecher seien weniger intelligent und in der Regel bereits älter. Wir möchten herausfinden ob diese Vorurteile einerseits wirklich so verbreitet oder nur die Meinung einzelner Personen sind und ob sie mit der Realität übereinstimmen. Hierzu werden uns auf Umfrageergebnisse der letzten Jahre stützen. Insbesondere werden wir die GETAS-Umfrage von 1984 heranziehen, bei dieser Umfrage handelt es sich um eine indirekte Erhebung der Gesellschaft für angewandte Sozialpsychologie Bremen und des Instituts für Niederdeutsche Sprache in Bremen. Die zentrale Fragestellung dieser Befragung lautete wer mit wem, an welchen Orten, bei welchen Gelegenheiten und mit welcher Absicht Plattdeutsch spricht.

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Stand: 23.10.2020
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